Meine Arbeitsstelle ist ein repräsentatives Gebäude mit Glasfassade. Und so kann es schon einmal vorkommen, dass ein Vogel dagegenfliegt.
So auch eines Morgens. Ich war auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang, da fiel mir etwas auf, was auf der Straße lag. Ich - neugierig wie ich bin - musste nachschauen, was das sein könnte.
Es war ein Vogel. Er lag auf dem Rücken, Flügel angelegt, völlig bewegungslos und scheinbar tot, aber keine Verletzungen erkennbar.
Ich blieb stehen, sah mir den Piepmatz genauer an. Da bewegten sich seine Augen. Er lebt!
Ich hob ihn auf. Keine Flucht- oder Abwehrreaktionen, völlig apathisch. Ich setzte ihn auf meine Hand. Die Beinchen knickten ein, er fiel auf die Seite.
Doof, ich kann den doch nicht einfach so liegenlassen! Er wird sonst überfahren oder von einer Katze geholt. Wann macht eigentlich unser Haus- und Hoftierarzt auf?
Grübelnd ging ich, den Vogel in der Hand, in mein Büro. Wohin mit dem Tier? Glücklicherweise haben die Kinder Ferien, da kann sich meine Tochter um den Pechvogel kümmern. Der Vogel saß sehr wackelig auf dem Schreibtisch und bewegte sich nicht. Ich nahm ihn und schaute, was los sein könnte.
Augen - klar und in Ordnung
Schnabel - normal, Nasenlöcher frei
Flügel aufgefaltet - kräftig, vollständige Schwungfedern, nichts gebrochen
Kloake - unauffällig
Gefieder - glatt und vollständig
Beine und Krallen - in Ordnung
keine Wunden
Nichts!
Eine Katze war es wohl nicht, die den Kleinen erwischt hat. Ich beschloss den Vogel zu meiner Tochter zu bringen, steckte ihn in einen Karton und fuhr wieder nach Hause.
Meine Tochter hatte - inzwischen von mir telefonisch instruiert - einen Käfig eingerichtet. Zu Hause angekommen, wollte ich den Pflegling in den Käfig bugsieren und dann erst einmal nachschauen, welcher Spezies er angehörte.
Ich öffnete den Karton, und - Tschieps-Piep! - der Vogel war weg! Es flog schimpfend auf den Baum gegenüber. Ich war erleichtert und musste lachen. Er war wohl nur bewusstlos gewesen, der kleine Kerl.
Alles Gute, kleiner Vogel!
Chaosfamilie
Samstag, 10. Januar 2009
Zwitschern
Heute gegen Mittag, ca. -2°C, Sonnenschein. Ich hörte den ersten Vogelgesang dieses Jahres: eine Kohlmeise.
Das hört sich so an:
Vogelstimmen.de
Das hört sich so an:
Vogelstimmen.de
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Tierisches
Lügen-Chinchilla
Als wir in unser Haus einzogen, kam die Chinchillavoliere in das Zimmer meiner Tochter. Chef-Chin war nun der Meinung, das Zimmer sei sein Revier und das meiner Tochter. Und sein neues Revier verteidigte er nun auch gegen Eindringlinge. Doof nur, wenn es sich um einen seiner Futterspender handelt, die er angriff.
Die Chinchilla-Attacken sahen so aus: urplötzlich kam aus irgendweiner Ecke ein zorniges Nagaetier auf einen zugeschossen, wuselte einen um dei Füße und zwickte zwischendurch in die Füße. Wenn der kleine Kämpfer wüsste, wie sehr man sich bei so einer Aktion zusammenreißen muss, ihn bei der Abwehr nicht aus Versehen zu verletzen!
Mittlerweile zog ich mir beißfestes Schuhwerk an und Chef-Chin bemerkte, dass Verteidigungsaktionen einfach ignoriert wurden. Das musste ihn ja noch wütender machen!
Und so hatte er sich wohl vorgenommen, mir eins auszuwischen. Eines Tages war ich bei den Tieren. Chef-Chin kam zu mir, ganz freundlich, oder doch nicht? Seine Körpersprache war irgendwie verdächtig, doch ich wusste nicht warum. Das Tier wirkte nicht völlig entspannt. Ich wartete ab, bis er bei mir war.
Aber er wollte gekrault werden und so tat ich dies. Er klappte die Ohren extraweit nach vorne, damit er dort gekrault werden konnte.
Aber auf einmal, zack, zwickte er mich in die Hande und sauste wie ein Irrer unter den Schrank.
Das wusste ich, das Chin wollte mich kneifen und hat das Kraulen als Vorwand genommen. Dieser Lügner!
Und doch weiß ich, das Zwicken ist zwar unangenehm, aber nur als Warnung zu verstehen, denn die Nagezähne, die ja auch Holz kleinschroten, können viel empfindlicher zubeißen. Das zeigt mir eine Narbe an meinem Zeigefinger, als unsere weiße Diva mir klarmachen wollte, dass sie keine Lust hat, zum Tierarzt gebracht zu werden....
Die Chinchilla-Attacken sahen so aus: urplötzlich kam aus irgendweiner Ecke ein zorniges Nagaetier auf einen zugeschossen, wuselte einen um dei Füße und zwickte zwischendurch in die Füße. Wenn der kleine Kämpfer wüsste, wie sehr man sich bei so einer Aktion zusammenreißen muss, ihn bei der Abwehr nicht aus Versehen zu verletzen!
Mittlerweile zog ich mir beißfestes Schuhwerk an und Chef-Chin bemerkte, dass Verteidigungsaktionen einfach ignoriert wurden. Das musste ihn ja noch wütender machen!
Und so hatte er sich wohl vorgenommen, mir eins auszuwischen. Eines Tages war ich bei den Tieren. Chef-Chin kam zu mir, ganz freundlich, oder doch nicht? Seine Körpersprache war irgendwie verdächtig, doch ich wusste nicht warum. Das Tier wirkte nicht völlig entspannt. Ich wartete ab, bis er bei mir war.
Aber er wollte gekrault werden und so tat ich dies. Er klappte die Ohren extraweit nach vorne, damit er dort gekrault werden konnte.
Aber auf einmal, zack, zwickte er mich in die Hande und sauste wie ein Irrer unter den Schrank.
Das wusste ich, das Chin wollte mich kneifen und hat das Kraulen als Vorwand genommen. Dieser Lügner!
Und doch weiß ich, das Zwicken ist zwar unangenehm, aber nur als Warnung zu verstehen, denn die Nagezähne, die ja auch Holz kleinschroten, können viel empfindlicher zubeißen. Das zeigt mir eine Narbe an meinem Zeigefinger, als unsere weiße Diva mir klarmachen wollte, dass sie keine Lust hat, zum Tierarzt gebracht zu werden....
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Tierisches
Samstag, 3. Januar 2009
Quiz
1. Warum sollte man diesen Pilz nicht zu einer leckeren überbackenen Schweinelende, Herzoginkartoffeln und einem guten Weißwein essen?

1. Der Pilz schmeckt gallebitter, mehr als einen Bissen bekommt man davon nicht runter
2. Diese Pilzart ist sehr selten (Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, Kat. I) und deshalb streng geschützt. Es besteht Sammelverbot
3. Dieser Pilz bewirkt in Zusammenhang mit dem Wein äußerst unangenehme Nebenwirkungen
4.Das ist ein sehr giftiger Pilz, den sollte man auch nicht zu anderen Mahlzeiten essen
Zusatzpunkt: Welcher Pilz ist das?
2. Vielleicht erinnern Sie sich an "Scrat" aus dem Film "Ice-Age". Welcher Säugetierfamilie könnte er am ehsten angehören?

1. Ganz klar, das eichelfressende Viech war ein Nagetier.
2. Nö, das war ein Beuteltier
3. Das kann man nicht entscheiden, denn sowas gibt es nicht, also nix rezentes, eher extinct und als solches fossil.
4. Ein Kleinraubtier, wie z. B. ein Marder. Die Eichel war nur ein Spielzeug.
3. Welcher Pflanzen-Kategorie kann man die hier dargestellt Pflanze zuordnen?

1. Logo, das ist ein Gewächs der Familie der Orchidaceaeen, sieht man an der Blattforn
2. Das ist ein Farn ohne gefiederte Wedel
3. Nö, das ist eine Grasart der Gattung Latifolia
4. Das ist eine indonesische Aronstab-Art
4. Ihre Haselnussernte wurde direkt vom Strauch weg verspult, jedoch nicht von Ihnen. Wer war der Dieb?

Bildquelle
1. ein Eichhörnchen
2. Schnell den Kammerjäger holen - eine Ratte, jetzt treiben die schon im Garten ihr Unwesen!
3. Nö, das war eine Elster, die mögen vor dem Winter auch gerne ein paar Zusatzkalorien.
4. Klaro, was frisst Haselnüsse? Natürlich eine Haselmaus, warum heißt das Tier denn sonst so?
5. Was will das hier einmal werden?

1. Ohrenqualle
2. Wattwurm
3. Geweihkoralle
4. ein Mittelmeer-Edelschwamm

1. Der Pilz schmeckt gallebitter, mehr als einen Bissen bekommt man davon nicht runter
2. Diese Pilzart ist sehr selten (Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, Kat. I) und deshalb streng geschützt. Es besteht Sammelverbot
3. Dieser Pilz bewirkt in Zusammenhang mit dem Wein äußerst unangenehme Nebenwirkungen
4.Das ist ein sehr giftiger Pilz, den sollte man auch nicht zu anderen Mahlzeiten essen
Zusatzpunkt: Welcher Pilz ist das?
2. Vielleicht erinnern Sie sich an "Scrat" aus dem Film "Ice-Age". Welcher Säugetierfamilie könnte er am ehsten angehören?

1. Ganz klar, das eichelfressende Viech war ein Nagetier.
2. Nö, das war ein Beuteltier
3. Das kann man nicht entscheiden, denn sowas gibt es nicht, also nix rezentes, eher extinct und als solches fossil.
4. Ein Kleinraubtier, wie z. B. ein Marder. Die Eichel war nur ein Spielzeug.
3. Welcher Pflanzen-Kategorie kann man die hier dargestellt Pflanze zuordnen?

1. Logo, das ist ein Gewächs der Familie der Orchidaceaeen, sieht man an der Blattforn
2. Das ist ein Farn ohne gefiederte Wedel
3. Nö, das ist eine Grasart der Gattung Latifolia
4. Das ist eine indonesische Aronstab-Art
4. Ihre Haselnussernte wurde direkt vom Strauch weg verspult, jedoch nicht von Ihnen. Wer war der Dieb?

Bildquelle
1. ein Eichhörnchen
2. Schnell den Kammerjäger holen - eine Ratte, jetzt treiben die schon im Garten ihr Unwesen!
3. Nö, das war eine Elster, die mögen vor dem Winter auch gerne ein paar Zusatzkalorien.
4. Klaro, was frisst Haselnüsse? Natürlich eine Haselmaus, warum heißt das Tier denn sonst so?
5. Was will das hier einmal werden?

1. Ohrenqualle
2. Wattwurm
3. Geweihkoralle
4. ein Mittelmeer-Edelschwamm
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Spaß
Ein neues Jahr und alles beim alten
Das neue Jahr hat begonnen und die weihnachtliche Spendensammelei ist vorüber. Wir haben alle etwas getan für die Bedürftigen. Gut, oder?
Aber warum beschleicht mich dabei ein ungutes Gefühl, wenn wir unseren Ablassbeitrag ans schlechte Gewissen geleistet haben?
Dabei denke ich nicht nur daran, ob und wer die Spenden bekommt, nein ich denke daran, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Akuten Hunger zu bekämpfen ist ja nicht falsch. Aber schaut man sich die Krisengebiete genauer an, da ist er schon wieder, dieser Zweifel und da sind die ganzen Frangen, die man da eigentlich beantworten müsste.
Warum haben Staaten oder einzelne Warlords immer genug Waffen, während die Bevölkerung hungert? Wer stellt die Waffen her, wer (ver-) kauft sie, woher kommt das Geld dafür? Warum leistet man nicht die allersinnvollste Entwicklungshilfe, nämlich den Fluss von Waffen und den Geldern effektiv zu verhindern. Dann könnte nämlich das Land wieder vernünftig aus eigener Kraft von der eigenen Bevölkerung bewirtschaftet werden. Doch ist das gewollt? Irgendwer profiiert von dem Waffenhandel und wir werden auch noch unsere Agrarüberschüsse billig los, wobei die Bevölkerung immer schön unmündig und vom Westen abhängig bleibt und der Westen auch noch die Rohstoffe dieser Länder billig ausbeuten kann.
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Und ich wundere mich, warum am Horn von Afrika Flotten gegen Piraten eingesetzt werden, gegen Menschen, die früher wohl einmal Fischer waren, die jedoch nichts mehr haben zum Fischen, außer den Schiffen da draußen. Ist es wirklich ein Wunder, dass, nachdem die westlichen hochgerüsteten Fisch-Vernichtungsflotten alles leergefischt haben, den Menschen die Lebensgrundlage entzogen haben, diese nun einen neuen Erwerbszweig gefunden haben, einen, der uns überhaupt nicht in den Kram passt?
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Hat einer von uns z.B. sich einmal gefragt, warum es einige Fischarten nicht mehr zu kaufen gibt, hingegen neue auf den Speisekarten und in den Kühlregalen auftauchen, z.B. Pangasius? Sind einige Arten schlichtweg erschöpft und nun ist die Tiefsee dran zum Abräumen, so lange, bis nichts mehr da ist? Was ist mit diesem Pangasius, wo wird der gefangen?
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Wir sind ja so satt, warum nicht einfach einmal Verzicht üben? Oder wenigstens den Verstand einschalten, bevor wir handeln.
Aber warum beschleicht mich dabei ein ungutes Gefühl, wenn wir unseren Ablassbeitrag ans schlechte Gewissen geleistet haben?
Dabei denke ich nicht nur daran, ob und wer die Spenden bekommt, nein ich denke daran, welcher Zweck damit erfüllt werden soll. Akuten Hunger zu bekämpfen ist ja nicht falsch. Aber schaut man sich die Krisengebiete genauer an, da ist er schon wieder, dieser Zweifel und da sind die ganzen Frangen, die man da eigentlich beantworten müsste.
Warum haben Staaten oder einzelne Warlords immer genug Waffen, während die Bevölkerung hungert? Wer stellt die Waffen her, wer (ver-) kauft sie, woher kommt das Geld dafür? Warum leistet man nicht die allersinnvollste Entwicklungshilfe, nämlich den Fluss von Waffen und den Geldern effektiv zu verhindern. Dann könnte nämlich das Land wieder vernünftig aus eigener Kraft von der eigenen Bevölkerung bewirtschaftet werden. Doch ist das gewollt? Irgendwer profiiert von dem Waffenhandel und wir werden auch noch unsere Agrarüberschüsse billig los, wobei die Bevölkerung immer schön unmündig und vom Westen abhängig bleibt und der Westen auch noch die Rohstoffe dieser Länder billig ausbeuten kann.
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Und ich wundere mich, warum am Horn von Afrika Flotten gegen Piraten eingesetzt werden, gegen Menschen, die früher wohl einmal Fischer waren, die jedoch nichts mehr haben zum Fischen, außer den Schiffen da draußen. Ist es wirklich ein Wunder, dass, nachdem die westlichen hochgerüsteten Fisch-Vernichtungsflotten alles leergefischt haben, den Menschen die Lebensgrundlage entzogen haben, diese nun einen neuen Erwerbszweig gefunden haben, einen, der uns überhaupt nicht in den Kram passt?
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Hat einer von uns z.B. sich einmal gefragt, warum es einige Fischarten nicht mehr zu kaufen gibt, hingegen neue auf den Speisekarten und in den Kühlregalen auftauchen, z.B. Pangasius? Sind einige Arten schlichtweg erschöpft und nun ist die Tiefsee dran zum Abräumen, so lange, bis nichts mehr da ist? Was ist mit diesem Pangasius, wo wird der gefangen?
Wer mir erklären kann, dass ich mich hier irre, nur los, ich habe noch ein bisschen Hoffnung.
Wir sind ja so satt, warum nicht einfach einmal Verzicht üben? Oder wenigstens den Verstand einschalten, bevor wir handeln.
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Irres
Freitag, 26. Dezember 2008
Was soll das?
Ich schaue Nachrichten und die sind nicht auszuhalten. Der Mensch scheint eine Ausgeburt an Bosheit und Gewalt zu sein. Ich verstehe das aber nicht. Menschen können zum Mond fliegen, Roboter bauen oder Herzen transplantieren.
Doch seine niederen Instinkte hat er nicht im Griff. Warum aber sind diese archaischen Regungen so penetrant, warum lassen sie sich nicht durch die Zivilisiertheit überwinden? Warum sind wir immer noch die pleistozänen Neandertalernaturen, nun aber in Jeans, Anzügen oder Kostümen, die Auto fahren, Atome spalten, an der Börse spekulieren, Erdöl fördern oder Dschihad vom Zaune brechen?
Warum gibt es da einige, die glauben, ein Fabelwesen hätte ihnen die allumfassende Wahrheit offenbart und damit das Recht gegeben, alle anderen zu missionieren, zu unterdrücken, zu töten? Und warum hat eine andere Gruppe genau solche ähnlichen Wahnvorstellungen, nur um Mitglieder der anderen Gruppe zu bekämpfen, zu missionieren, zu unterdrücken, zu töten?
Warum meint der selbsternannte Führer der einen Gruppe, alle diejenigen zu diskriminieren, als „unnatürlich“ zu bezeichnen, die z.B. homosexuell sind, Sex vor oder außerhalb der Ehe haben, Schwangerschaftsverhütungen betreiben, sich scheiden lassen usw. , warum kann er sich nicht aus seinem intellektuellen Mittelalter heraus begeben und endlich seine vom Schleim der Dogmen verkleisterten Augen öffnen?
Und warum meinen die einen wie die anderen, dass weiblichen Wesen vor dem hohen Fabelwesen minderwertig wären?
Warum muss Pakistan einen Krieg gegen Indien vorbereiten, anstatt die Terror-Psychopathen gemeinsam mit Indien zu bekämpfen? Warum verhalten Staatsoberhäupter sich wie kleine Jungen im Sandkasten, die sich gegenseitig mit ihren Schäufelchen ihre Sandburgen kaputtmachen?
Sollte man diesen großen, aber im Geiste kleinen Jungen nicht mal kräftig ihren Hintern versohlen?
Ja, und warum habe ich solche Gedanken um Weihnachten? Warum? Weil das Fest etwas religiöses hat, und der totalitäre Alleinvertretungsanspruch besonders der monotheistischen Religionen ein hohes Gewaltpotential hervorbringt, im Sinne von: „Nur ich habe die Wahrheit, alle anderen sind Ungläubige und müssen bekämpft, bekehrt, unterdrückt oder getötet werden.“
Weil man ja sonst seine Macht abgeben müsste, weil sonst diese alten Männer in ihren bunten Kostümen nur das wären, was sie sind: alte Männer in bunten Kostümen. Eigentlich kein Grund zu feiern, oder?
Doch seine niederen Instinkte hat er nicht im Griff. Warum aber sind diese archaischen Regungen so penetrant, warum lassen sie sich nicht durch die Zivilisiertheit überwinden? Warum sind wir immer noch die pleistozänen Neandertalernaturen, nun aber in Jeans, Anzügen oder Kostümen, die Auto fahren, Atome spalten, an der Börse spekulieren, Erdöl fördern oder Dschihad vom Zaune brechen?
Warum gibt es da einige, die glauben, ein Fabelwesen hätte ihnen die allumfassende Wahrheit offenbart und damit das Recht gegeben, alle anderen zu missionieren, zu unterdrücken, zu töten? Und warum hat eine andere Gruppe genau solche ähnlichen Wahnvorstellungen, nur um Mitglieder der anderen Gruppe zu bekämpfen, zu missionieren, zu unterdrücken, zu töten?
Warum meint der selbsternannte Führer der einen Gruppe, alle diejenigen zu diskriminieren, als „unnatürlich“ zu bezeichnen, die z.B. homosexuell sind, Sex vor oder außerhalb der Ehe haben, Schwangerschaftsverhütungen betreiben, sich scheiden lassen usw. , warum kann er sich nicht aus seinem intellektuellen Mittelalter heraus begeben und endlich seine vom Schleim der Dogmen verkleisterten Augen öffnen?
Und warum meinen die einen wie die anderen, dass weiblichen Wesen vor dem hohen Fabelwesen minderwertig wären?
Warum muss Pakistan einen Krieg gegen Indien vorbereiten, anstatt die Terror-Psychopathen gemeinsam mit Indien zu bekämpfen? Warum verhalten Staatsoberhäupter sich wie kleine Jungen im Sandkasten, die sich gegenseitig mit ihren Schäufelchen ihre Sandburgen kaputtmachen?
Sollte man diesen großen, aber im Geiste kleinen Jungen nicht mal kräftig ihren Hintern versohlen?
Ja, und warum habe ich solche Gedanken um Weihnachten? Warum? Weil das Fest etwas religiöses hat, und der totalitäre Alleinvertretungsanspruch besonders der monotheistischen Religionen ein hohes Gewaltpotential hervorbringt, im Sinne von: „Nur ich habe die Wahrheit, alle anderen sind Ungläubige und müssen bekämpft, bekehrt, unterdrückt oder getötet werden.“
Weil man ja sonst seine Macht abgeben müsste, weil sonst diese alten Männer in ihren bunten Kostümen nur das wären, was sie sind: alte Männer in bunten Kostümen. Eigentlich kein Grund zu feiern, oder?
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